Die Romanik und der Bischof


“Die Romanik ist also vor allem ein gesamteuropäisches Phänomen mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an lokalen Facetten” (Liana CastelFranchi, Romanik. Kunst und Architektur). Die Romanik war tatsächlich europäisch geprägt. Die außergewöhnliche kulturelle Mobilität durch die sich die 11. und 12. Jahrhunderte auszeichneten, war Ausdruck neuer historischer und kultureller Gegebenheiten. In vielen Gegenden Europas zeigte sich ein … Weiter » „Die Romanik und der Bischof“

Der Bischof und das Lutherdenkmal in Worms


Der Dom von Worms (1181). Foto: www.worms.de

Innerhalb Deutschlands gibt es in Köln noch mehr romanische Kirchen als in Worms. Bischof Burchard (965–1025) entfaltete während seiner Amtszeit von 1000 bis 1025 einen wahren Bauboom. Der Kaiserdom in Worms ist die Krone der Stadt. Er hat vier schlanken runden Türme, eine schöne Rosette und eine reiche achitektonische Gliederung. Der heutige Bau wurde unter … Weiter » „Der Bischof und das Lutherdenkmal in Worms“

Romanische Kunst und Avantgarde


Die romanische Kirche in Husillos, Spanien, 13. Jahrhundert. Foto: www.husillos.es

Der Begriff der Romanik (im Jahr 1819 zum ersten Mal in Frankreich erwähnt) wurde im 19. Jahrhundert eingeführt und war am Anfang vor allem auf die Architektur gemünzt, die an die römische Baukunst erinnerte. Die Antikennähe war aber relativ, die Romanik war eher ein Derivat ihres Vorbildes, durch die Verwendung von Rundbögen, Gratgewölben und akkurat … Weiter » „Romanische Kunst und Avantgarde“

Der Teppich von Bayeux und die Lewis-Schachfiguren


Bishof Odo von Bayeux auf dem Teppich von Bayeux, c. 1075 Foto: Wikipedia

Welche realen Intentionen, Erwartungen und Deutungen lagen im Augenblick ihrer Entstehung den ‘Lewis Chessmen’ zugrunde? Die Lewis-Schachfiguren sind ein Schatz von insgesamt 78 Schachfiguren, die 1831 auf der schottischen Insel Lewis bei Uig, der größten Insel der Äußeren Hebriden, entdeckt wurden. Sie wurden vermutlich in Norwegen (Trondheim oder Nidaros im Mittelalter) hergestellt und gelten nicht … Weiter » „Der Teppich von Bayeux und die Lewis-Schachfiguren“

Das goldene Buch aus Echternach


Engel mit tablet, u. 1045, f. 21r. Foto: Wikipedia

In Echternach bestand zwischen 1040 und 1050 die bedeutendste Buchwerkstätte des Salierreichs (1024–1125). Die Kunst der Salierzeit wurde zur Voraussetzung der am Ende des 11. und im 12. Jahrhundert beginnenden Romanik in Deutschland. Das goldene Buch von Echternach, “Codex Aureus Epternacensis“, zählt zu den bedeutendsten Bücherschätzen des Mittelalters. Es entstand um 1045 in der Benediktinerabtei … Weiter » „Das goldene Buch aus Echternach“