Die aktuelle mittelalterliche Gesellschaft


Europa verdankt dem mittelalterlichen Mönchtum und den Klöstern mehr. Die wichtige Bedeutung, die Mönche und Nonnen innerhalb der mittelalterlichen Gesellschaft besaßen, ist kaum zu überwerten. Architektur, Bildung, Musik, Literatur – ohne Klöster sah die Welt heute ganz anders aus. Viele Klösterorden sind zwischen den Jahren 500 und 1500 gegründet worden. Im frühen Christentum lebten die … Weiter » „Die aktuelle mittelalterliche Gesellschaft“

Das ottonische Herrschergeschlecht und Memleben


Memleben Kloster, Historische Rekonstruktion 1729. Unbekannte Künstler. Foto: Wikipedia

Das ottonische Herrschergeschlecht des 10. Jahrhunderts ist für die Geschichte Memlebens von besonderer Bedeutung. König Heinrich I. (876–936) starb in Memleben. Auch Kaiser Otto der Große (912–973) verweilte in Memleben. Auch er verstarb in Memleben. Seine Eingeweide wurden am Ort in einer Marienkirche bestattet, sein Leichnam jedoch in den Magdeburger Dom überführt. Otto II (955-983). … Weiter » „Das ottonische Herrschergeschlecht und Memleben“

Der Naumburger Meister


Die Bildhauer und Steinmetzen, die sich mit dem Namen “Naumburger Meister“ verbunden, nahmen innerhalb des Bauhüttenwesens des europäischen Mittelalters eine herausragende Stellung ein. Nach der Ausbildung an den nordfranzösichen Kathedralbauten in den 1220er Jahren, führte ihr Weg über die Grenzen Frankreichs hinaus nach Mainz, Naumburg und Meißen. Neue Formen in Bildhauerei und Architektur zeugen von … Weiter » „Der Naumburger Meister“

Hochzeit in Quedlinburg


Im Mittelalter wurde jedes hohe Fest als Hochzeit bezeichnet. Hochzeiten sind demnach nicht nur Eheschließungen, sondern auch Krönungen, Fürstentage, Taufen, Begräbnisse, Osterfeiern, Heiligenfeste, Eintritte in ein Kloster, Festen des Kirchenjahres oder Sterbetage. Über die Feste der Ottonen gibt es zeitgenössische Chronisten (u.a. Widukind von Corvey, Thietmar von Merseburg und Hrotsvit von Gandersheim). Königskrönungen fanden bis … Weiter » „Hochzeit in Quedlinburg“

Das Danewerk


Der skandinavische Norden ist ziemlich spät christianisiert worden, im 10. und 11. Jahrhundert. Die Kirche wurde zum entscheidenden Bindeglied zwischen den Königreichen Dänemark, Schweden und Norwegen seit dem Zerfall des dänischen Großreiches (1047). Die Kirche hat mit der Gründung von Bistümern zur inneren Konsolidierung dieser Länder und zur Überwindung der Gegensätze in ihnen wesentlich beigetragen. … Weiter » „Das Danewerk“