Der Naumburger Meister

Uta von Ballenfeldt ( 1000-1046), aumburger Meister, rund 1250. Foto: Wikipedia

Die Bildhauer und Steinmetzen, die sich mit dem Namen “Naumburger Meister“ verbunden, nahmen innerhalb des Bauhüttenwesens des europäischen Mittelalters eine herausragende Stellung ein.

Nach der Ausbildung an den nordfranzösichen Kathedralbauten in den 1220er Jahren, führte ihr Weg über die Grenzen Frankreichs hinaus nach Mainz, Naumburg und Meißen.

Neue Formen in Bildhauerei und Architektur zeugen von der innovativen Kraft, die von der wichtigsten Kathedralbaustelle ihrer Zeit in Reims damals ausging.

Auch der Werktrupp des Naumburger Meisters wurde maßgeblich beeinflusst. Individualisierung der Skulptur und gestalterische Raffinesse sind die Schlagworte.

In einer bis dahin nicht gekannten Weise wurde die Bauplastik in die Architektur integriert.

(Quelle und weitere Informationen: www.naumburg.de)