PROJEKTE

Die Rexona

Im Jahre 2024 ist es 111 Jahre her, wo der dänische Fischkutter „Rexona“ in der dänischen Stadt Friedrichshafen (Frederikshavn) vom Stapel lief. Die Rexona ist einer der wenigen noch segelnden dänischen Fischkutter, der an die Blütezeit der dänischen und europäischen Fischerei in Nordwesteuropa in der Periode 1850 –1920 erinnert. Der heutige Besitzer, der Verein Rexona (Amsterdam), möchte sich ausführlich mit der Bedeutung der Seefischerei, den Schiffen und den Beziehungen zwischen Ländern in dieser Region befassen. Die Rexona gehört zur letzten Generation von Segelkuttern vor der Mechanisierung rund 1920. Jahrhunderte lange Kenntnisse, Erfahrung und Tradition kommen in ihren hervorragenden Segelkapazitäten zum Ausdruck. Sie symbolisiert eine lange Tradition von dem Schiffahrtsbaugewerbe, der Fischereitechnik und der Seemannskunst. Die Jahrhundertwende stand im Zeichen der Industrialisierung, Verstädterung und dem schnellen Bevölkerungszuwachs und das führte zu einer großen Nachfrage nach billiger Nahrung . Fisch kam diesem Bedürfnis entgegen. Die verbesserten Transport- und Distributionsmöglichkeiten ermöglichten Absatz über große Entfernungen, wobei Landesgrenzen verblassten. Dänemark sollte ab 1850 bei der Entwicklung neuer effektiver Fischereimethoden und dem Bau moderner Segelkutter vorangehen. Andere Länder in der Region, Norwegen, Schweden, das Vereinte Königreich, Deutschland, Irland und die Niederlande folgten dem dänischen Vorbild. Die Rexona ist das segelnde Erbe aus dieser Periode. Der Verein möchte der Rexona wieder einen dänischen Heimathafen geben und die wichtige Rolle der Seefischerei und der umweltfreundlichen Snurrewade-Fischerei an die Öffentlichkeit bringen. Mit diesem Ziel wurde das Projekt „ Rexona 1899-2024“ initiiert. Weiter…