Die wichtigsten Ausstellungen werden erwähnt unter Verweis auf das Museum.

Juden, Christen und Muslime Im Dialog der Wissenschaften 500-1500


Unsere heutige wissenschaftliche Welt steht auch auf den Schultern jener jüdischen, christlichen und muslimischen Gelehrten, die im Mittelalter Schriften der Antike übersetzten, zuerst im Nahen Osten ins Arabische und dann in Europa – zu Beginn in Süditalien und Spanien – aus dem Arabischen ins Lateinische. Die Bedeutung des Wissenstransfers in dieser Epoche kann nicht überschätzt werden. Die Ausstellung widmet sich dieser überragenden Phase einer Begegnung der Kulturen. Vier große Schriftkulturen werden vorgestellt: die hebräische, die griechische, die arabische und die lateinische. Religiös motivierte Fragestellungen konnten zwar die Akzeptanz kulturübergreifender Erkenntnisse verhindern, gaben jedoch auch vielfach erst den Anstoß für wissenschaftliche Auseinandersetzungen.

In diesem Spannungsfeld konzentriert sich die Ausstellung auf Bereiche, die besonders vom interkulturellen Dialog profitiert haben. Die seit der Antike viel diskutierten Themen Medizin, Astronomie und Astrologie stehen im Vordergrund. Die in der Mehrzahl mittelalterlichen, oft reich illuminierten Handschriften belegen eindrucksvoll wie grundlegende Erkenntnisse auf den Gebieten dieser Wissenschaften transportiert wurden. Ausgangspunkt blieb während des gesamten Mittelalters das kulturelle Erbe der Antike, die Erkenntnisse der Griechen und Römer. Eindrucksvoll zeigt die Ausstellung wie nach der Übersetzung in die Sprache der jeweiligen Wissenskultur mit den Kommentaren und Auszügen aus Originalwerken ein kreativer Aneignungsprozess in Gang gebracht wird.

Die Lutherdekade in der Oberlausitz


Ausstellung im Franziskanerkloster. Foto: Städtischen Museen Zittau

Die große Ausstellung bildet den Schluss- und Höhepunkt der Lutherdekade in der Oberlausitz. Im Mittelpunkt stehen die über 50 Epitaphien der Renaissance und des Barock aus Zittauer Kirchen, die in der nun restaurierten Zittauer Franziskanerklosterkirche gezeigt werden – neben den weltberühmten Fastentüchern ein weiterer Höhepunkt für Zittau und die Region. Die Geschichte der Reformation in der Oberlausitz ist ebenso spannend wie ungewöhnlich: So konnten neben den evangelischen Städten katholische Klöster wie Marienthal weiter existieren.

Fashion in the Third Reich


Fashion magazin, around 1939. Photo: TIM Augsburg.

Fashion in Nazi Germany is the subject of an exhibition of clothing under a totalitarian regime. It shows the way the ideology infiltrated into the lifes of all citizens, from childhood to private and professional life. Uniforms of the Hitler Jugend (Hitler Youth) and the Bund Deutscher Mädel (female youth), police, postmen and other officials feature. The regime also produced fashion magazines, focusing on the German way a woman should dress. Outfits worn by women on the production line, in offices of the Reich, in daily life or at social events and ballroom gowns also feature in the exhibition. Fashion in a totalitarian regime is fascinating, because the official guidelines and propaganda always meet resistance of social, religious or ideological groups or individuals. This was also the case in Germany, by the Catholic Youth Organisation “ Bund Neudeutschland” , the Swing Youth “ Swingjugend”, the Edelweiss Pirates “ Eidelweisspiraten” and various other (in) formal organizations, that resisted the official doctrine and dresscode. This resistance was relatively safe until the outbreak of the war in 1939, but the regime brutally persecuted individuals and groups after the fortune of war had changed after 1942. By the end of the war, in 1945, fashion was fully controlled by the regime and opposition by dresscode had been wiped out. One of the most cruel excesses was the fate of inmates of the Sachsenhausen concentration camp. Around 15-20 prisoners died every day, because they were forced to walk on unfit shoes to try new models, materials and their life expectancy. Even fashion was a murderous business in the Reich.
 

Cranach, Luther and Reformation


Lucas Cranach the Older (1472-1553), Martin Luther 1529. Uffizi Gallery Florence. Photo: Wikipedia.

Lucas Cranach the Older (1472-1553) was a close and loyal allie of Martin Luther from the very beginning of his Reformation campaign in 1517. This exhibition puts the works by Cranach into the perspective of the period just before and decades after the Reformation, his view concerning iconoclasm and the artistic consequences. The show also highlights the golden age oft he German Renaissance painters and other artists.

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